Psychotherapie

Nachstehende Psychische und Verhaltenstörungen behandele ich.

Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen

Diese Behandlung umfasst eine Reihe psychischer Krankheiten mit nachweisbarer Ätiologie in einer zerebralen Krankheit, einer Hirnverletzung oder einer anderen Schädigung, die zu einer Hirnfunktionsstörung führt. Die Funktionsstörung kann primär sein, wie bei Krankheiten, Verletzungen oder Störungen, die das Gehirn direkt oder in besonderem Maße betreffen. Oder sekundär wie bei systemischen Krankheiten oder Störungen, die das Gehirn als eines von vielen anderen Organen oder Körpersystemen betreffen.

Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

Diese Behandlung enthält eine Vielzahl von Störungen unterschiedlichen Schweregrades und mit verschiedenen klinischen Erscheinungsbildern. Die Gemeinsamkeit besteht im Gebrauch einer oder mehrerer psychotroper Substanzen (mit oder ohne ärztliche Verordnung). Die verursachenden Substanzen werden durch die dritte Stelle, die klinischen Erscheinungsbilder durch die vierte Stelle kodiert. Diese können je nach Bedarf allen psychotropen Substanzen zugeordnet werden. Es muss aber berücksichtigt werden, dass nicht alle Kodierungen der vierten Stelle für alle Substanzen sinnvoll anzuwenden sind.

Affektive Störungen

Diese Behandlung enthält Störungen deren Hauptsymptome in einer Veränderung der Stimmung oder der Affektivität liegen. Dazu zählen  die Arten von Depressionen – mit oder ohne begleitende(r) Angst – oder zur gehobenen Stimmung bestehen. Dieser Stimmungswechsel wird meist von einer Veränderung des allgemeinen Aktivitätsniveaus begleitet. Die meisten anderen Symptome beruhen hierauf oder sind im Zusammenhang mit dem Stimmungs- und Aktivitätswechsel leicht zu verstehen. Die meisten dieser Störungen neigen zu Rückfällen. Der Beginn der einzelnen Episoden ist oft mit belastenden Ereignissen oder Situationen in Zusammenhang zu bringen.

Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen

Diese Behandlung umfasst Phobische Störungen, andere Angststörungen, Zwangsstörung, Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen, Dissoziative Störungen, Somatoforme Störungen, andere neurotische Störungen.

Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren

Diese Behandlung umfasst Essstörungen, nichtorganische Schlafstörungen, sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit. Psychische oder Verhaltensstörungen im Wochenbett, andernorts nicht klassifiziert. Psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten. Schädlicher Gebrauch von nichtabhängigkeitserzeugenden Substanzen. Nicht näher bezeichnete Verhaltensauffälligkeiten bei körperlichen Störungen und Faktoren.

Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Diese Behandlung enthält eine Reihe von klinisch wichtigen, meist längeranhaltenden Zustandsbildern und Verhaltensmustern. Sie sind Ausdruck des charakteristischen, individuellen Lebensstils, des Verhältnisses zu reigenen Person und zu anderen Menschen. Einige dieser Zustandsbilder und Verhaltensmuster entstehen als Folge konstitutioneller Faktoren undsozialer Erfahrungen schon früh im Verlauf der individuellen Entwicklung, während andere erst später im Leben erworben werden. Die spezifischen Persönlichkeitsstörungen (F60.), die kombinierten und anderen Persönlichkeitsstörungen (F61) und die Persönlichkeitsänderungen (F62.)sind tief verwurzelte, anhaltende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeigen. Sie verkörpern gegenüber der Mehrheit der betreffenden Bevölkerung deutliche Abweichungen im Wahrnehmen, Denken, Fühlen und in den Beziehungen zu anderen. Solche Verhaltensmuster sind meistens stabil und beziehen sich auf vielfältige Bereiche des Verhaltens und der psychologischen Funktionen. Häufig gehen sie mit einem unterschiedlichen Ausmaß persönlichen Leidens und gestörter sozialer Funktionsfähigkeit einher.

Intelligenzstörung

Behandlung von verzögerter oder unvollständiger Entwicklung der geistigen Fähigkeiten. Besonders beeinträchtigt sind Fertigkeiten, die sich in der Entwicklungsperiode manifestieren und die zum Intelligenzniveau beitragen. Dazu gehören Kognition, Sprache, motorische und soziale Fähigkeiten. Eine Intelligenzstörung kann allein oder zusammen mit jeder anderen psychischen oder körperlichen Störung auftreten.

Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Behandlung von hyperkinetischen Störungen. Störungen des Sozialverhaltens. Kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen. Emotionale Störungen  im Kindesalters. Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit und Jugend. Ticstörungen und andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend.

Demenz bei Alzheimer-Krankheit

Demenz ist ein Syndrom als Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns mit Störung vieler höhererkortikaler Funktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen. Das Bewusstsein ist nicht getrübt. Die kognitiven Beeinträchtigungen werden gewöhnlich von Veränderungen der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens oder der Motivation begleitet, gelegentlich treten diese auch eher auf. Dieses Syndrom kommt bei Alzheimer-Krankheit, bei zerebrovaskulären Störungen und bei anderen Zustandsbildern vor, die primär oder sekundär das Gehirn betreffen.

Behandlungen nach ICD-Code, „F“ Code, nach zu lesen unter folgendem Link: ICD-Code