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Hypnose - Telepathie - Hellsehen? TEIL I Telepathie und Hellsehen sind Begriffe aus der Esoterik und die meisten "Wissenschaftler haben bei dem Hören dieser Begriffe einen unangenehmen Geschmack im Mund und lächeln ganz verschmitzt. So erging es auch mir. Immer wenn das Gespräch auf dieses Thema kam, lächelte ich und konnte auch kein ernsthaftes Gespräch darüber führen. Bis ich im Jahr 1993 endlich beschloss, als "Mann der Wissenschaft" endlich daran zu gehen, den "Gegenbeweis" anzutreten. Also machte ich mir zur Aufgabe, ein und für alle mal das Praktische Gegenteil zu beweisen. Sehr sorgfältig habe ich mich auf diese Aufgabe vorbereitet: Als erstes suchte ich mir eine Versuchsperson, die gewillt war, meine Aufgabe zu unterstützen. Die VP (Versuchsperson) war gefunden und die Versuche konnten beginnen. In einem verschlossenen Briefumschlag legte ich einen quadratischen Zettel den ich wiederum in Blaupapier "einwickelte" hinein (siehe Abbildung 1). Die VP brachte ich in den hypnotischen Zustand und dann legte ich das Briefkuvert der VP in die rechte Hand. Dann gab ich verschiedene Suggestionen, wie, Dein Geist ist in der Lage die in diesem Kuvert enthaltenen Informationen abzugreifen, usw. .... weiter: "Irgend wann kommen vor Deinem geistigen Auge Bilder, die Dich auf diese Informationen hinweisen. Sage alles, was Du siehst, egal ob es Sinn hat oder nicht. Benutze nicht Deinen Verstand und die Kritik Deines Verstandes, usw" Das Ergebnis war so verblüffend, dass ich es selbst nicht glauben wollte, weil ich das Gegenteil beweisen wollte. Mein Inneres sträubte sich dermaßen gegen das Ergebnis, dass ich immer wieder nach Fehlern bei der Versuchsanordnung suchte. So oft ich auch den Versuch durchging, ich konnte nichts finden, dass einen Hinweis darauf gab, dass etwas "schief gelaufen" sei.
Die linke Zeichnung war in dem Briefumschlag. Nach der Hypnose bat ich die VP was er mir in Trance sagte, auf ein Blatt Papier zu zeichnen. Die rechte Zeichnung brachte er zu Papier. Die Besonderheit war, dass er während der Trance sagte, das Herz ist aber mit etwas anderem gezeichnet als die anderen Flächen, er wollte einen roten Kugelschreiber von mir haben. Die VP sagte in Trance: "Links oben in der Ecke sehe ich eine große graue Eins und darunter ein Datum (Es war ein altes 1 Mark - Stück aus der DDR, welches ich mit Bleistift abgerubbelt habe, so wie wir es als Kinder taten). Daneben sehe ich ein großes Plus aus der Mathematik oder ein Kreuz. Unter der Eins befinden sich auf einer Linie drei Punkte, auch grau. Unterhalb dem Plus ist ein Dreieck, welches auf der Spitze steht und oben sind zwei Kreise die sich berühren." Meine Interpretation: Wenn es tatsächlich einen sechsten Sinn gibt, dass dritte Auge, wie die Esoteriker sagen, dann ist dieser Sinn sehr sensibel, zu mindest sensibler als unsere anderen Sinne. Unsere ausgeprägten Sinne, sehen, hören, riechen etc. täuschen uns ja manchmal auch. Oder hat sich noch niemand "verhört" oder "versehen"? Zu mindest für mich ein absolut verblüffendes Ergebnis. Aber ich gab nicht auf, das Gegenteil zu beweisen! Das war alles Zufall sagte ich mir damals! Also machte ich weitere Versuche, um meinem Ziel, dass es so einen Quatsch wie Hellsehen nicht gibt oder geben kann näher zu kommen. Hypnose - Telepathie - Hellsehen? TEIL IIEines meiner nächsten Experimente bestand darin, die VP bewusst in der Trance "irre zu führen"! Schließlich darf es kein Hellsehen geben, wie die Wissenschaftler es immer behaupten. Es war an einem heißen Augusttag, draußen waren weit über 30 Grad Celsius. Also hatte ich eine Briefkuvert der Größe A5 genommen und in dieses eine Weihnachtskarte hineingelegt. Die Weihnachtskarte war eine Doppelklappkarte. Auf der Vorderseite war eine Zeichnung eines Kopfes von einem Weihnachtsmann mit weißem Bart und auf dem Kopf eine rote Zipfelmütze, die eine typische spitze Form hatte. Die VP war in Trance und ich gab die üblichen Suggestionen, dass irgendwann Bilder vor seinem inneren geistigen Auge auftauchen, die Hinweise auf die Informationen in dem Kuvert geben. Nach einiger Zeit sagte die VP: "Ich sehe eine rote Paprikaschote, es ist aber keine, es hat nur die Form. Oben auf der Paprikaschote befindet sich eine rosa aussehende Eiskugel und ganz oben auf der Eiskugel befindet sich eine Art Zuckerwatte." Nach einer Pause sagte er weiter: "Jetzt bekomme ich einen sehr seltsamen Geruch in die Nase, diesen Geruch kenne ich noch als Kind. Mein Vater war gelernter Bäcker. Und kurz vor Weihnachten hat er jedes Jahr Pfefferkuchen selbst gebacken. Wenn ich von der Schule nach Hause kam und in den Hausflur kam, dann roch es im ganzen Haus nach diesem Pfefferkuchengewürz. Und genau diesen Geruch vernehme ich jetzt ziemlich stark. Dieser Geruch ist nicht sehr angenehm für mich. Könnten Sie diesen Geruch wegsuggerieren, es wird langsam sehr störend." Natürlich tat ich ihm den Gefallen. Darauf hin bedankte er sich und ich spürte, dass er sichtlich erleichtert war. Mich störte das mit der Paprikaschote, weil es verschiedene Formen vom Paprika gibt. Also fragte ich ihn: "Beschreiben Sie so genau wie möglich, die Form dieser Paprikaschote! Er tat es und beschrieb die Form als spitz, wie eine Eistütenwaffel. Die Weihnachtskarte war eine Zeichnung eines Kindergartenkindes, welche mit einem dicken Fettstift gezeichnet war. Als ich die VP in das Wachbewusstsein zurückholte, bat ich sie, dass aufzumalen, was er gesehen hatte und mir verbal mitteilte. Es war die Karte, nur auf den "Kopf gestellt". Es fehlte das Gesicht - die Augen, die Nase und der Mund - alles andere war fast identisch. Dadurch kam er auch nicht auf den Kopf eines Weihnachtsmannes. Aus seiner Aufzeichnung konnte er sich keinen Reim machen. Für mich war verblüffend seine Geruchshalluzination, die Verbindung zu Weihnachten. Gegen 17.00 Uhr verabschiedeten wir uns dann. Gegen 21.20 Uhr rief er mich an und sagte mir, dass seit zwei Stunden der Geruch des Pfefferkuchengewürzes ihn sehr störe. Da seine Frau anwesend war, habe ich per Telefon eine Hypnose bei ihm induziert und den Geruch beseitigt. Dieses Experiment ist natürlich eine Interpretationsfrage, für die Befürworter und die Gegner von Hellsehen. Aber gewisse Parallelen gaben mir schon zu denken. Hypnose - Telepathie - Hellsehen? TEIL III Das dritte Experiment war recht
einfach: Unter der Abwesenheit des Probanden hatte ich in einen
rechteckigen Karton mit den Abmessungen
LxBxH 26cm 8cm 12cm eine Schneiderschere hineingelegt. Diesen Karton
legte ich in meiner Praxis auf ein Regal mit zwischen mehreren Büchern.
Das Behältnis konnte die VP nicht sehen. Bei unserer Begegnung in meiner
Praxis dachte er, ich hätte wieder ein Briefkuvert vorbereitet, wie bei
den vorherigen Experimenten. Hypnose - Telepathie - Hellsehen? Teil IV Ein sehr erstaunliches Experiment hatte ich mit dem gleichen Probanden Anfang der Neunziger Jahre des letzten Jahrtausends. So richtig konnte ich noch nicht an diese Telepathie glauben, weil mein wissenschaftliches Weltbild mich blockierte. Also versuchte ich mein Medium "aus zu
tricksen". Lange überlegte ich daran, wie ich ihm ein Experiment
unterjubeln konnte, dem er nicht gewachsen sei. In der Trance gab ich meinem Probanden ein Briefkuvert in die rechte Hand, in dem eine Visitenkarte war, von einer Gaststätte mit Pension in der Nähe von Bad Berka. Aber diese Visitenkarte war eine doppelte Klappkarte. Die Außenansicht war mit dem Namen des "Unternehmens" bedruckt. Auf der ersten Innenseite war ein Wappen des Familienunternehmens abgedruckt, dass auf den ersten Blick aussah wie ein Krug, mit viel Phantasie konnte ein Kopf erkannt werden. Dort war übergroß die neue Telefonnummer mit Kugelschreiber eingeschrieben. Damals 03.....! Auf der rechten Seite der Klappkarte war die genaue Anschrift zu lesen mit den dargebotenen Leistungen. Diese Gaststätte/Pension war ein Fachwerkgebäude, welches nach der Wende renoviert wurde. Mit dem Auto war es nicht erreichbar. Die letzten einhundert Meter musste jeder Gast zu Fuß gehen. Umgeben war das Haus mit viel Grün und lag idyllisch in wahrer Natur. Nach der induzierten Trance, gab ich dem Probanden das Kuvert in die Hand und suggerierte ihm, dass seine rechte Hand die Informationen in dem Kuvert "abgreifen" könne. Er: " ich sehe einen Kopf, wie auf einem Geldschein. Aber es ist kein Geldschein. Es ist ein Symbol. Vielleicht irgend ein Wappen oder ein Logo, ich sehe es nicht genau. Es ist irgendwie undeutlich und verwirrend. Ich: "Gehen Sie mit ihren Empfindungen weiter!" Er: "Ich weiß nicht, jetzt sehe ich ein Haus, ein großes Haus." Ich: "Wie sieht es aus?" Er:" Es ist ein Fachwerkhaus" Ich: "Wie groß und wo steht es?" Er:" Es steht fern ab einer Siedlung, es steht im Grünen. Die Eingangstür ist fast in der Mitte der Längsfront! Es gehen Hühner über den Weg. Es ist so viel Grün zu sehen, pure Natur!" Ich: "Gehen Sie bitte auf die Eingangstür zu, öffnen diese und betreten Sie in Gedanken das Haus, was sehen Sie?" Er: "Jetzt gehe ich durch die Eingangstür. Ich stehe nun im Erdgeschoss. rechts geht ein Korridor und links auch. Aber so vielleicht fünf Meter versetzt nach links ist eine schwere Treppe zu sehen, die nach oben führt." Ich: "Was heißt ein schwere Treppe? Aus Eisen oder was?" Er: "Nein, eine Holztreppe, würde sagen aus Eichenholz." Ich: "Gehen Sie bitte die Treppe, Stufe für Stufe hoch. Achten Sie bitte darauf, was Sie hören, riechen und sonst noch wahrnehmen!" Er: "Jetzt bin ich in der ersten Etage. ca. 3m rechts ist eine doppelte Tür." Ich: "Öffnen Sie bitte dies Tür und gehen Sie hinein!" Er: "Die Tür habe ich geöffnet, ich sehe nur sehr sehr viele Kleiderhaken. Und....es riecht nach Essen, so wie in einer Küche!" Ich: "Erkunden Sie was da los ist!" Er: "So richtig kann ich nichts mehr sehen. Der Raum ist ziemlich groß und es sind viele viele Stühle zu sehen. Kann nichts mehr sehen. Ich gehe jetzt wieder zurück, aus dem Raum und die Treppe wieder hinunter. aus dem Haus. Draußen laufen die Hühner über den Weg, es ist wie ein kleine Wildnis. Irgendwie höre ich das Geräusch eines Schweines. Es ist eine Idylle." Es war eine Visitenkarte einer Pension mit Gaststätte in der Nähe von Bad Berka. Nun, ich kannte das Haus. Es war genauso, wie die VP es beschrieben hatte. Renoviert, dem westlichen Stil angepasst. Nach dem Experiment malte mir die VP sogar noch das Haus und was er gesehen hatte. Sichtlich war ich überrascht, ich hielt ihm die Visitenkarte vor seinen Augen und er besuchte zwei Wochen später diesen Ort. Danach rief er mich an und sagte: "Herr B. wieso habe ich dieses Haus gesehen, so wie es tatsächlich ist? Das gibt es doch gar nicht!! Bin ich vielleicht ein Sensitiver?" Ich, am Telefon: "Beschäftigen Sie sich mal mit Quantenphysik. Dann haben Sie vielleicht eine vorläufige Erklärung für Ihre offenen Fragen." Für mich persönlich ein unglaubliches Experiment, das mich längere Zeit beschäftigt hat. Nun kam ich zu meiner PERSÖNLICHEN Erkenntnis: "Nichts, aber auch gar nichts ist im schöpferischen und lebensbejahenden Universum unmöglich!"
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Beiträge: Hypnose-Telepathie-Hellsehen Teil II |